Die Geschichte der Marienverehrung
in Buschhoven
Buschhoven ist einer der ältesten Marienwallfahrtsorte
in Deutschland.
Die Wallfahrt geht auf das Jahr 1190 zurück
Nach
der Legende ritt der Ritter Wilhelm von Schillig durch den Wald
bei Buschhoven.
Durch das Bellen seiner Hunde aufmerksam geworden, entdeckte er
eine Marienfigur . Die Figur befand sich zwischen einer
Kerze und einer Glocke in einem Rosenstrauch.
Der Ritter beschloss
die Statue mit in sein Schloß nach Bornheim (NRW) zu nehmen.
Als er am nächsten Morgen sein Morgengebet vor der Marienfigur
verrichten wollte, war diese verschwunden. Er ritt wieder zu der
Stelle wo er die Figur gefunden hatte.
Hier stand sie an
der gleichen Stelle. Ritter Schilling sah dies als himmliches Zeichen
an. Hier wurde auf seinen Wunsch hin, eine Kapelle und ein Kloster
zur Marienverehrung gebaut.
Das Kloster wurde "Schillingskapellen"
genannt. Das Kloster liegt in der Nähe von Buschhoven
Als Dankbarkeit unternahm Ritter Schilling eine Pilgerreise ins
Heilige Land. Von dieser Reise brachte er viele Reliquien aus Israel
mit. Diese Reliquien und die Marienfigur machten Schillingskapellen
zu einem wichtigen Wallfahrtsort in dieser Zeit.
Unter Napoleon 1803 wurde das Kloster Schillingskapellen und viele
andere Klöster
im Rheinland aufgelöst. Die
Marienfigur wurde vorher versteckt. Jahre später stritten
sich die Münsterpfarrei Bonn, die Dompfarrei Köln
und die Pfarrei Buschhoven um die Figur.
Jakob Brünagel aus
Buschhoven der als Schöffe fungierte, ist es zu Verdanken,
das die Marienfigur nach Buschhoven kam. 1806 wurde sie feierlich
in
der neu gebauten Wallfahrtskirche aufgestellt.
Da die Marienfigur ja der Legende in einem Rosenstrauch gefunden
wurde, bekam sie den Namen "Rosa mystica" (Geheimnisvolle
Rose).
1975 wurde eine neue Wallfahrtskirche erbaut. Jedes Jahr am Sonntag
vor dem Fest Johannes des Täufers, wird von der Kirchengemeinde
zum Gedenken, das Maria-Rosenfest gefeiert. Am Abend vor dem Rosenfest
und während der Pilgerprozession durch das Dorf
wird die
alte Tradition des Glockenbeierns ausgeübt.
Fotoimpressionen
vom Rosenfest 1904 bis Heute
Triumphbogenbau in Buschhoven zum Rosenfest
weitere zusätzliche Informationen zum Thema finden Sie unter:
http://www.heimatfreunde-roisdorf.de/mystica.html
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