Panoramaansicht von Buschhoven

BUND-Position schadet den Menschen der Region

Dr. Karl-Heinz Lamberty aus Swisttal lehnt die neuen Vorschläge der Bezirksregierung zum Quarzkiesabbau in Swisttal-Buschhoven entschieden ab.

„Offenbar will der Regierungspräsident immer noch nicht begreifen, dass die Belange der Menschen in dieser Region wichtiger sind als die Interessen von Kiesunternehmern,“ erklärte Lamberty.
FotoDas geplante Abbaugebiet Flerzheim Nord beeinträchtige in inakzeptabler Weise die Lebensqualität der Menschen in Swisttal-Buschhoven. Es sei auch nicht nachvollziehbar, warum derart kleine und offensichtlich unwirtschaftliche Abbaugebiete ausgewählt würden, wo doch mit Weilerswist Nord ein großes Gebiet mit entsprechend hoher Ausbeute zur Verfügung stehe. Dass es sich dabei um ein sogenanntes FFH-Gebiet handele, sei kein Grund, es außen vor zu lassen. Es lägen nämlich bereits Pläne vor, für eine entsprechende Aufwertung von Landschaft an anderer Stelle zu sorgen, so dass es ein Mehr an Naturschutz geben würde. Dies wird offensichtlich aus nicht nachvollziehbaren Gründen ignoriert.

Der Landschaftsschutzverein Kottenforst externer Linkhabe dies immer wieder vorgetragen. BUND-Position schadet den Menschen der Region Dass der Vertreter des BUND, Achim Baumgartner, laut Presseberichten die neuen Pläne des Regierungspräsidenten für Flerzheim Nord und Witterschlick Süd auch noch begrüße, ist für Lamberty absolut unverständlich. „Herr Baumgartner zählt wohl nur Bäume, statt sich um die Belange der Menschen zu kümmern.“ Der BUND träume wieder von neuen Biotopen, für die erst einmal die Landschaft zerstört werden solle. Die Nachteile der vorgeschlagenen Konzentrationszonen könnten nicht durch Ausgleichmaßnahmen, die der BUND vorschlägt, wettgemacht werden. Die Menschen wären immer die Leidtragenden. Denn die heute Lebenden würden das nicht mehr erleben.

Redaktion. M. Wolf-Umhauer FDP Ratsfraktion

© Buschhoven-Info